Zehn Wochen Sprengungen in Unterhimmel

Veröffentlichungsdatum31.07.2026Lesedauer1 MinuteKategorienAllgemein, Presse
Eine felsige Klippe mit Bäumen und Büschen

Zwei Felsnasen am Hang werden ab August kontrolliert abgetragen 

Im Steyrer Stadtteil Unterhimmel müssen im Rahmen eines Steinschlagschutzprojektes zwei Felsnasen abgetragen werden. Damit sollen mögliche Steinschläge in der Zukunft verhindert werden. Die Felsnasen werden mittels mehrerer Sprengungen im Zeitraum von etwa zehn Wochen nach und nach kontrolliert und vorsichtig abgetragen. Die Sprengungen sind damit ein wichtiger Beitrag zur Hangsicherung. Die Gefahrenzone im Umkreis darf während der Sprengungen nicht betreten werden, Bewohner:innen müssen die Zone für die Dauer der Sprengung verlassen. Abgewickelt wird das Hangschutzprojekt von der Wildbach- und Lawinenverbauung, die eine Spezialfirma mit der Sprengung beauftragt hat. 

Die erste Sprengung findet am Dienstag, 11. August 2026, um 15 Uhr, statt. Die Gefahrenzone wurde vom Magistrat Steyr auf Basis der Expertise eines Sprengsachverständigen festgelegt, um Gefährdung von Menschen durch mögliche Querschläger zu verhindern. Sie wird durch Absperrgitter, Hinweistafeln und Sprengposten gesichert. Mittels Sprengsignal wird auf die Sprengung hingewiesen. Das Betreten der Zone ist streng verboten, wer sich in der Zone aufhält, muss diese nach dem ersten Signal 30 Minuten vor der Sprengung verlassen. 

Die Bewohner:innen werden im Vorfeld persönlich vom Magistrat Steyr informiert.  

Die weiteren Sprengungen finden für etwa zehn Wochen dienstags und donnerstags jeweils um 15 Uhr statt. 

Am 8. Februar 2023 lösten sich bei Hangsicherungsarbeiten rund 3.000 Kubikmeter Gestein. Um die Zone um den Unglücksort zu sichern und wieder bewohnbar zu machen, wickelt die Wildbach- und Lawinenverbauung ein umfangreiches Schutzprojekt ab. Neben der Errichtung von Steinschlagschutznetzen und einem Schutzwall müssen auch die beiden Felsnasen abgetragen werden. 

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Einen Plan der Gefahrenzone, die Sprengtermine und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf steyr.at/schutzprojekt